Die Liebe ist ein Geschenk und kein Vertrag

Wenn wir uns verlieben, versetzen Hormone unseren Körper in Ausnahmezustand. Wir können nicht mehr klar denken und machen Dinge, die wir bei klarer, geistlicher Verfassug niemals anstellen würden. Das wird besonders dann gefährlich, wenn das Gegenüber anders denkt. Dann versuchen wir schnell die Liebe und die Aufmerksamkeit des Anderen zu erzwingen. Warum das eine verdammt schlechte Idee ist.

 

Die Liebe ist ein Geschenk und kein Vertrag. Wenn wir uns lieben, schenken wir dem anderen unsere Liebe – ohne wenn und aber und vor allem ohne Zwang. Und genau deswegen ist es nahezu unmöglich Liebe und Gefühle zu erzwingen. Auf letzteres hat man sowieso keinen Einfluss.

„Wenn ich ihn nur genug liebe, wird es das irgendwann auch tun“

Wenn es einen großen Fehler gibt, ist es wohl dieser. Ein Mann oder auch eine Frau, die nicht bei Ihnen ist, wird es wohl auch in den nächsten Monaten nicht sein. Und schon gar nicht, wenn Sie ihn/sie mit Liebe überschütten. Meist engt das ihr Gegenüber auch noch ein, sodass es noch schneller vorbei ist. Frei nach dem Motto: “Wie werde ich ihn los in zehn Tagen“. Finger davon.

 

„Man kann jemanden nicht verliebt machen“

Für die Liebe gibt es keine logische Erklärung. Entweder sie ist da oder eben nicht. Da haben wir alle keinen Einfluss drauf, auch wenn wir es noch so wollen. So ist es auch ein Irrglaube, dass wir uns selber oder eben auch unser Gegenüber verliebt machen können.

Verzweiflung

Quelle: Flickr – Rosa Majalis

 

„Klammern“

Der Klassiker, wenn das Gefühl aufkommt, dass der Partner sich entfernt: Wir fangen an zu klammern. Versuchen den Partner darauf aufmerksam zu machen, wie toll doch alles ist. Wir melden uns häufig und überschütten ihn mit Geschenken und lieben Gesten. Eine Verzweiflungstat. Denn damit erreichen wir nur das Gegenteil. Klammern ist immer ein absolutes NO-GO!! Aufhören. Sofort.

 

„Ehrlich währt am längsten“

Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, sollten wir das auch unserem Partner oder Date gegenüber sein. Keiner kann etwas dafür, wenn Gefühle plötzlich verblassen oder eben gar nicht mehr vorhanden sind. Das Entscheidende ist allerdings, wie wir damit umgehen. Reden Sie darüber. Erklären Sie die Situation. Nur, wenn wir kommunizieren, können wir daran arbeiten. Gibt es nichts mehr, woran man arbeiten kann, ist eine ehrliche Konversation das Mindeste.